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Tropfer sind bei der Mikrobewässerung am weitesten verbreitetet. Einzel-Tropfer kommen insbesondere bei heterogenen Pflanzungen und Baumkulturen zum Einsatz. Für homogene Pflanzungen sind Tropfrohre geeignet.

Um geringe Bewässerungsraten (Tropfen) erzielen zu können, wird in den Tropfern die Druckenergie des Wassers meistens durch speziell geformte Fließlabyrinthe reduziert. Der dadurch erzielte Durchfluss ist vom Wasserdruck am Tropfer abhängig (Bild unten). Insbesondere bei großen Druckunterschieden in Zuleitungen oder Tropfrohren (große Länge, Installation am Hang) werden deshalb druckkompensierende Tropfer eingesetzt, die über eine zusätzlich integrierte Membran druckbedingte Durchflussunterschiede vermeiden. Druckkompensierende Tropfer werden mit festen Tropfraten zwischen ca. 1 und 8 l/h angeboten, wobei die Tropfrate bei Einzel-Tropfern farblich kodiert ist. Übliche Wasserdrücke bei der Tropfbewässerung liegen zwischen 0,7 und 2 bar und sollten 4 bar nicht überschreiten.